Datum: 16. Februar 2021
Alarmzeit: 8:54 Uhr
Alarmierungsart: App, FME, Sirene
Art: Unfall mit Straßenfahrzeug
Einsatzort: B 470 Adelsdorf =>Hemhofen
Mannschaftsstärke: 22
Fahrzeuge: 20/11/1, 20/42/1, 20/56/1
Weitere Kräfte: FF Adelsdorf, FF Höchstadt, FF Neuhaus, FF Oesdorf, Kreisbrandinspektion, Polizei, Rettungsdienst


Einsatzbericht:

Heute früh waren wir im Einsatz bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 470.
Unsere Aufgaben bestanden u.a. aus der technischen Rettung eines Patienten, dem Notarztzubringer für den 2. Notarzt und der Einsatzstellendokumentation durch die Unterstützungsgruppe Feuerwehr Einsatzleitung.
Unsererseits im Einsatz waren das LF 8/6 THL, der V-LKW mit RC THL und unser MZF/ ELW für die UG FWEL samt 15 Feuerwehrmännern/ Frauen.
Allein von der Feuerwehr waren ca. 12 Fahrzeuge und über 60 Einsatzkräfte am Unfallort.
Hier der Einsatzbericht der Kreisbrandinspektion ERH:
Schwerer Verkehrsunfall – zwei PKW frontal
Zu einem schweren Frontalzusammenstoß zweier PKW kam es am Morgen des 16. Februar kurz vor 9 Uhr auf der Bundesstraße 470 zwischen Adelsdorf und der Abzweigung nach Zeckern.
Durch die vorerst unklare Meldung wurde um 08:54 Uhr die Feuerwehr Hemhofen-Zeckern alarmiert. Nach weiteren Angaben erhöhte die Integrierte Leitstelle zwei Minuten später die Alarmstufe für weitere Kräfte. Schnell bestätigte sich, dass sich in beiden Fahrzeugen noch je eine Person befand. Hinzu kamen demnach die Feuerwehren aus Adelsdorf, Höchstadt/Aisch und Neuhaus, als auch die Feuerwehr Oesdorf, die sich im weiteren Verlauf der Bundestraße im Landkreis Forchheim befindet.
Die Feuerwehren begannen umgehend mit der technischen Rettung mittels hydraulischem
Rettungsgerät. Eines der verunfallten Fahrzeuge übernahm die Feuerwehr Höchstadt/Aisch, das weitere die Kräfte aus Adelsdorf und Hemhofen-Zeckern. Kreisbrandmeister Marcus Maier koordinierte die Auf-gaben der Feuerwehr. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst und drei Notärzten vor Ort, wurden die zum Teil Schwerstverletzten noch im Fahrzeug versorgt und stabilisiert, bis beide Personen befreit waren. Ein Kleinwagen älteren Modells wurde durch die Wucht des außermittigen Aufpralls erheblich deformiert. Hier musste die Feuerwehr den gesamten Fußraum als auch das Lenkrad mit einem Rettungszylinder nach vorne in deren ursprüngliche Position drücken, um die Einklemmung im Bereich der Beine zu lösen.
Nach knapp 20 Minuten wurden die Schwerverletzten vom Rettungsdienst übernommen und in naheliegende Krankenhäuser transportiert. Der Einsatzleiter Rettungsdienst organisierte und koordinierte die notfallmedizinische Arbeit vor Ort. Drei Polizeistreifen waren an der Einsatzstelle, auch ein Sachverständiger wurde hinzugezogen, der die Ermittlungen des genauen Unfallhergangs unterstützte.
Die Bundesstraße 470 war in beiden Richtungen für über zwei Stunden voll gesperrt.
Im Anschluss folgten Aufräumarbeiten durch die Feuerwehr, sowie das Abbinden von Betriebsmitteln.
Bericht / Bilder: KBM Sebastian Weber, Pressesprecher – Kreisbrandinspektion ERH
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